Grobes Organisationsverschulden

Oder wie es im §435 HGB genannt wird „Leichtfertigkeit“

Aber was heißt das? Die Definition ist ganz einfach. Der Anspruchsteller unterstellt dem Spediteur/Frachtführer das er bewusst einen Schaden/Verlust vorsätzlich in Kauf nimmt.

Einige Unternehmen reagieren darauf indem sie die Forderung des Anspruchstellers begleichen. Dies ist aber falsch. Allein die Behauptung des Anspruchstellers über die Leichtfertigkeit reicht nicht aus. Der Unternehmer sollte in solchen Fällen immer darlegen, dass er alle Maßnahmen zur Vermeidung eines Schadens getroffen hat (z.B. Eingangs- und Ausgangskontrolle), wenn Sie dieses nachweisen können, muss ihnen der Anspruchsteller dies widerlegen und dies ist ein schwieriges Unterfangen.

Fazit: Keine Angst vor der Behauptung „Grobes Organisationsverschulden“

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